Liga-Alltag für FC Memmingen gegen Fürth II

Fuerth H03 Jubel 300Nach dem Pokal ist für den FC Memmingen schon vor dem nächsten Punktspiel. Nach dem höchst unglücklichen Achtelfinal-Aus gegen den Drittligisten TSV 1860 München am Dienstag (0:1) steht am Freitagabend (19.30 Uhr) schon wieder der Regionalliga-Alltag an. Gegner ist die SpVgg Greuther Fürth II gegen die der zweite Heimsieg der Saison eingefahren werden soll. Vor heimischen Publikum sprangen bislang ein „Dreier“ (gegen Buchbach) und zwei Unentschieden (gegen Aschaffenburg und Heimstetten) heraus.

Die Lage: Die Fürther Profi-Reserve kann ausgeruht in die Partie gehen, während die Memminger die kraftraubende Pokalpartie noch in den Knochen haben. Der FCM will den fünften Tabellenplatz behaupten, Fürth II auf Rang 13 nicht weiter in den Abstiegssog geraten. Die letzten drei Begegnungen gingen verloren, das 0:1 zuletzt gegen Rosenheim war unglücklich.

Der Gegner: „Junge Spieler in den Herrenbereich integrieren“ wird als Saisonziel der SpVgg Greuther Fürth II ausgegeben. Dies wurde in den bisherigen Spielen auch schon voll umgesetzt, etliche Talente aus dem eigenen Nachwuchs stehen im Aufgebot (Durchschnittsalter 20 Jahre). Für Erfahrung auf und neben dem Platz sorgt Routinier Daniel Adlung (30) als spielender Co-Trainer. Er kehrte aus Australien zurück und unterstützt den neuen U21-Cheftrainer Petr Ruman aus Darmstadt. Ein Wiedersehen könnte es mit dem ehemaligen Memminger Nachwuchsspieler Patrick Sontheimer geben. Der 20-jährige stand zwar in der vergangenen Saison 15 Mal im Zweitliga-Kader des Kleeblatts, absolvierte heuer aber schon fünf Regionalliga-Begegnungen. Wegen der Länderspielpause bei den Profis könnte es durchaus sein, dass einige weitere Lizenzspieler, die bislang nicht so zum Zug gekommen sind, in Memmingen zum Einsatz kommen.

Das FCM-Personal: Konditionell ist die Truppe von Trainer Stephan Baierl voll auf der Höhe, dies wurde auch gegen 1860 München unter Beweis gestellt. „Wir haben momentan auch keine Verletzten“, kann Baierl auf einen Kader von 17, 18 Leuten bauen, „von denen ich jeden in der Regionalliga reinwerfen kann“. Neuzugang Deni Stoilov stand gegen die Löwen bereits im Aufgebot, kam aber hier noch nicht zum Einsatz.

Die bisherigen Vergleiche: In der vergangenen Saison verlor der FCM das Hinspiel mit 0:1, das 3:2 zuhause im Rückspiel im Rückspiel war ein wichtiger Baustein, das mit dem Klassenerhalt noch geklappt hat (im Bild). Ansonsten ist die Leistungsbilanz mit je 12 Siegen und Niederlage bei vier Unentschieden völlig ausgeglichen.

Regionalliga-Notizen: Nach Tobias Strobl für Ersin Demir beim FC Ingolstadt gibt es in Bayreuth den zweiten Trainerwechsel der Saison. Joe Albersinger muss beim Schlusslicht bereits nach vier Monaten wieder gehen. Es übernimmt Timo Rost, in der vergangenen Saison beim Fürth II tätig. Pipinsrieds Coach Fabian Hürzeler hat noch einen „Zweitjob“ im Trainerstab der deutschen U20-Nationalmannschaft übernommen und fehlte deshalb bei der 0:1 Pokalniederlage gegen Illertissen unter der Woche.

Das voraussichtliche Aufgebot des FC Memmingen:
Tor: Martin Gruber – Abwehr: Philipp Boyer, Michael Heilig, Mario Jokic, Fabian Lutz - Mittelfeld: Dennis Hoffmann, Olcay Kücük, Lukas Rietzler, Angriff: Furkan Kircicek – Fatjon Celani – Jannik Rochelt.
Auswechselbank: Pascal Maier, Stefan Heger, Deni Stoilov, Marco Schad, Patrik Dzalto, Jamey Hayse, Fabio Zeche (Tor).

Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut) war heuer bereits Leiter beim 2:1 FCM-Auftaktsieg in Garching; Assistenten: Jürgen Steckermeier, Ilirjan Morina.

(Archivfoto: Olaf Schulze)

 

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