Verfolgerduell zweier Überraschungsmannschaften

Eichstaett H04 Zweikampf 300Das nächste Verfolgerduell: Zwei Überraschungsmannschaften sind am Freitag (19.30 Uhr) in der Arena unter sich, wenn der FC Memmingen den VfB Eichstätt empfängt .Beide sind sehr gut gestartet, liegen mit 21 Punkten auf den Plätzen sechs und fünf gleichauf und haben nur zwei Zähler Rückstand zum Tabellenzweiten Wacker Burghausen. Der Sieger der Partie kann sich jedenfalls weiter in der Spitzengruppe festsetzen.

Die Lage: „Wir spielen einfach guten Fußball“, stellte der sportliche Leiter Bernd Kunze beim FCM-Sponsorenabend unter der Woche fest, warum es so gut läuft. Das hat natürlich auch die Konkurrenz bemerkt, dass Memmingen deutlich selbstbewusster auftritt, als in der vergangenen Saison. "Im Abstiegskampf kann man nicht befreit aufspielen“, wittert der Coach des VfB Eichstätt Markus Mattes deshalb Gefahr, „jetzt hat sich der Knoten gelöst und Memmingen setzt auf die spielerischen Komponenten. In der Offensive spielen sie sehr variabel“. Bester Beweis sind die bisher 22 Saisontreffer, von denen sich die meisten auf den Angriffswirbel von Furkan Kircicek (5), Jannik Rochelt, Patrik Dzalto (je 4) und Fatjon Celani (2) verteilen.

Der Gegner: Mit Markus Steinhöfer hat der VfB Eichstätt am Ende der Transferzeit noch einen Coup gelandet. Der bisherige Profi vom SV Darmstadt 98 ist eine hochkarätige Verstärkung, der über reichlich Erfahrung auch auf internationaler Ebene verfügt (FC Basel, Red Bull Salzburg, Betis Sevilla und Sparta Prag). Aus familiären Gründen zieht es den 32-jährigen nun in heimatliche Gefilde zurück. Eichstätts Trainer Markus Mattes freut sich über den prominenten Neuzugang: "Er ist technisch natürlich extrem stark am Ball und wird unserer Mannschaft im Zentrum nochmal mehr Stabilität verleihen“. „Kompakt“ ist das richtige Stichwort für den VfB, der zuletzt zuhause den TSV 1860 Rosenheim mit 4:0 abgefertigt und fünf der letzten sechs Spiele gewonnen hat. Mit dem 1:5 im Regionalliga-Eröffnungsspiel gegen Bayern München II und dem 1:2 gegen Aschaffenburg stehen überhaupt erst zwei Niederlagen zu Buche.

Neuzugänge des VfB Eichstätt: Michael Zant (TSV 1860 Rosenheim), Musta Özhitay (SSV Ulm 1846), Markus Steinhöfer (SV Darmstadt 98), Dominik Betz (Berching), Marcel Schelle (SV Seligenporten), Jonas Greth (Aiglsbach), Atdhedon Lushi (FC Pipinsried).

Abgänge: Michael Panknin (FC Ehekirchen), Panagiotis Iatrou (ASV Neumarkt), Jonas Herter (TSV Weißenburg), Calderon Buitrago Klinsman Alejandro (Ziel unbekannt), Carmine de Biasi (Würzburger FV), Kevin Kühnlein (ASV Pegnitz), Michael Gurski (SpVgg Unterhaching).

Das FCM-Personal: Bislang hatten die Memminger in dieser Runde so gut wie keine Verletzungssorgen, was sich maßgeblich auf die Konstanz auswirkt. So steht bis auf Sebastian Schmeiser (bis Dezember im Auslandssemester) Trainer Stephan Baierl der komplette 18-Mann-Kader zur Verfügung, der auch konditionell voll auf der Höhe ist und in den meisten Spielen hinten raus immer noch einmal ein Brikett auflegen konnte. Durch die Ausgeglichenheit des Kaders kommt bei Auswechslungen von der Bank immer nochmal Qualität ins Spiel.

Die bisherigen Vergleiche: Gegen den Vorjahrs-Aufsteiger hat der FCM erst zweimal in seiner Vereinsgeschichte gespielt. Das Hinspiel der vergangenen Saison wurde mit 0:2 verloren (im Bild), im Rückspiel musste der 2:2 Ausgleich erst kurz vor Schluss hingenommen werden.

Das voraussichtliche Aufgebot des FC Memmingen:

Tor: Martin Gruber – Abwehr: Philipp Boyer, Mario Jokic, Michael Heilig, Fabian Lutz – Mittelfeld: Furkan Kircicek, Olcay Kücük, Lukas Rietzler, Dennis Hoffmann – Angriff: Fatjon Celani, Jannik Rochelt.

Auswechselspieler: Deni Stoilov, Pascal Maier, Stefan Heger, Marco Schad, Patrik Dzalto, Jamey Hayse, Fabio Zeche (Tor).

Schiedsrichter: Johannes Huber (TSV Bogen/Niederbayern); Assistenten: Alexander Schkarat (Weidenbach), Benjamin Sölch (Witting).

(Archivfoto: Olaf Schulze)

 

 

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