Beim FC Memmingen kränkelt es

Bayern H01 Kircicek 300Regionalliga-Spitzenreiter FC Bayern München II hat mit 2:3 in Rosenheim am letzten Spieltag mit der ersten Saisonniederlage auch den ersten größeren Dämpfer hinnehmen müssen. Ähnlich erging es dem FC Memmingen, der mit 0:2 gegen Eichstätt erstmals in dieser Runde ein Heimspiel verloren hat. Am Samstag (14 Uhr) treffen beide Mannschaften im Grünwalder Stadion in München aufeinander.

Die Lage: Hätten die Memminger gegen Eichstätt etwas geholt, dann stünde für sie das nächste Spitzenspiel an. So hat der Tabellensechste fünf Punkte Rückstand auf den Klassenprimus, der genauso wie Verfolger Wacker Burghausen 26 Punkte auf dem Konto, aber ein Spiel weniger ausgetragen hat. Zuletzt zeigte die Ergebniskurve der „kleinen Bayern“ etwas nach unten. Nach der Siegesserie zum Auftakt gab es in den vergangenen vier Begegnung zwei Heimunentschieden gegen Buchbach und Aschaffenburg sowie die unerwartete Pleite in Rosenheim, unterbrochen von einem knappen 2:1 gegen Kellerkind Bayreuth.

Der Gegner: Nachdem es in den vergangenen Jahren durchaus prominenten Trainern wie Andries Jonker, Mehmet Scholl, Erik Ten Hag, Heiko Vogel und zuletzt Tim Walter nicht gelungen ist, den FC Bayern II zurück in die 3. Liga zu führen, soll es nun Holger Seitz richten. Die vergangenen drei Jahre arbeitete der 43-jährige erfolgreich in der FCB-Jugend, kennt die Nachwuchsleute, die jetzt im Seniorenbereich spielen, also bestens. Einer der herausragenden Akteure ist „Otschi“ Wriedt. Der Deutsch-Ghanaer erzielte in der vergangenen Saison 21 Treffer und traf heuer in elf Begegnungen auch schon achtmal. Einen Bundesliga-Einsatz kann Wriedt bislang für sich verbuchen.

Das FCM-Personal: Bisher wurde die Truppe von Trainer Stephan Baierl von größeren Verletzungsausfällen verschont, seit zwei Wochen halten sich aber hartnäckig Krankheitsviren in der Kabine. Die Trainingsbeteiligung am Dienstag mit nur 12 Mann war sehr übersichtlich. Fast die halbe Startelf aus dem Eichstätt-Spiel hatte sich krankgemeldet. Dennis Hoffmann und Furkan Kircicek wollten es am Donnerstagabend wieder versuchen. Vollen Fitnesszustand kann man aber sicher nicht erwarten. So könnte in München die Stunde des einen oder anderen Reservisten oder auch von Neuzugang Deni Stoilov in der Innenverteidigung schlagen.

Die bisherigen Vergleiche: In der vergangenen Spielzeit ertrotzte sich der FCM in München ein 1:1 und zuhause im Schneetreiben am Ostersonntag ein 0:0 Unentschieden (im Bild). Die Gesamtbilanz seit 1970 spricht mit 22 Bayern-Siegen, 21 Unentschieden bei nur elf FCM-Erfolgen eine klare Sprache.

(Archivfoto: Olaf Schulze)

 

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