FC Memmingen geht in Lizenzierungs-Verfahren

JHV Baierl 300Trotz der Niederlage in Buchbach überwintert der FC Memmingen in der Spitzengruppe und wird deshalb eine Bewerbung für die 3. Liga abgeben. Damit streckt erstmals ein Allgäuer Verein seine Fühler in Richtung Profifußball aus. Der einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Armin Buchmann erläuterte bei der Mitgliederversammlung sachlich, wie der Amateur-Traditionsclub mit einem „Memminger Weg“, ähnlich wie schon beim Aufstieg 2010 in die damalige Regionalliga Süd, bestehen könnte:

Der bisherige Etat von rund rund 800.000 Euro würde durch die gleiche Summe an Fernsehgeldern aufgestockt. 200.000 Euro Mehreinnahmen aus Zuschauereinnahmen scheinen möglich. Mit einem „seriös geplanten“ Budget von 1,8 Millionen Euro würde der FCM sicher zu den kleinsten Lichtern in der 3. Liga gehören. „Vor dem wirtschaftlichen Teil im Lizenzierungsverfahren habe ich am wenigsten Angst. Aber Etat, Liquidität und Bonität sind verschiedene Dinge“, steht der Verein bei den bei den letzten beiden Markern laut Buchmann gut da.

In Sachen Stadionkapazität könnte es Übergangsregelungen geben. Sportlich sehen sich die Memminger im Aufstiegskampf gegenüber dem FC Bayern München II und FC Schweinfurt als krasser Außenseiter. Trainer Stephan Baierl (im Bild) will aber „das Maximale herausholen“.

(KICKER-Sportmagazin vom 03.12.18 - Foto: Olaf Schulze)

 

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