Schweinfurt kommt: Spitzenspiel für FC Memmingen

AZ Inserat FCM Schweinfurt 220319 300Ein echtes Spitzenspiel steigt in der Regionalliga Bayern am Freitagabend unter Flutlicht in der Arena (Anpfiff: 19.30 Uhr). Die beiden Kontrahenten FC Memmingen (4. Tabellenplatz / 42 Punkte) und der FC Schweinfurt 05 (3. Platz / 44 Punkte) haben beide das große Ziel noch den Tabellenzweiten VfB Eichstätt als bestes Amateurteam abzufangen. Denn damit ist ein lukrativer Startplatz in der Hauptrunde des DFB-Pokals in der Saison 2019/20 verbunden. Da es in den vergangenen Duellen zwischen den Allgäuern und Unterfranken immer hoch her ging, dürfte angesichts des Spannungsfaktors wieder einiger Zunder in der Partie stecken.

Die Lage: Wer Eichstätt noch einmal auf den Pelz rücken will, darf sich selbst keine Blöße geben. So werden beide Mannschaften an der Bodenseestraße voll auf Sieg spielen. Sollten die Memminger gewinnen, würden sie sich am Gegner in der Tabelle vorbeischieben. Die 40-Punkte-Marke ist geknackt, das bedeutet faktisch den frühzeitigen Klassenerhalt. Aber wie sagt Trainer Stephan Baierl: „Wir haben andere Ziele“ – nämlich das maximal-mögliche zu erreichen. Nach enttäuschendem Zuspruch gegen 1860 Rosenheim und den 1. FC Nürnberg II – allerdings bei Schmuddelwetter – sollte bei diesem Schlagerspiel die Kulisse stimmen und vierstellig werden. Auch das Wetter sollte endlich wieder einmal mitspielen.

Der Gegner: Der FC Schweinfurt ist neben dem FC Bayern München II als Top-Favorit um die Meisterschaft gehandelt wurde. Die „Schnüdel“ konnten die in sie gesetzten Erwartungen aber nur bedingt erfüllen, der Titel ist jedenfalls längst abgehakt, eine Drittliga-Bewerbung wurde erst gar nicht abgegeben. Dennoch ist eher über kurz statt lang die Rückkehr in den bezahlten Fußball das erklärte Ziel. Auf Profitum wurde in Schweinfurt vor geraumer Zeit ohnehin schon umgestellt. Nahziel ist, das Erreichen des lukrativen DFB-Pokalstartplatzes, nachdem dies über die bayerische Pokalrunde nicht mehr möglich ist. Hier warf der FC zwar sportlich den Drittligisten Würzburger Kickers aus dem Wettbewerb, verlor aber am grünen Tisch wegen des Verstoßes gegen die U23-Regel. Diese Panne sorgte natürlich für Unruhe im Umfeld. Nach der Winterpause wurden bislang alle Spiele zu Null gewonnen, aber richtig Ruhe kehrt nicht ein. Beim Auswärtssieg in Buchbach fielen einige so genannte Fans aus der Rolle, zündeten immer wieder Pyros sodass die Begegnung kurz vor dem Abbruch stand. Als Wiederholungstäter droht Schweinfurt nicht nur eine Geldstrafe, sondern sogar ein Punktabzug – so die Drohung des Bayerischen Fußballverbandes – wenn die Schuldigen nicht ermittelt werden können. Auch die Personalie Steffen Krautschneider passt ins unruhige Bild. Trainer Timo Wenzel hat aus den Medien erfahren, dass der zur Zeit verletzte 27-jährige im Sommer zum FC Pipinsried wechseln wird.

Das Hinspiel: Im Willi-Sachs-Stadion gab es vom Ergebnis her mit 1:5 eine deutliche Niederlage. Die Partie war aber enger. In der ersten Halbzeit war Memmingen mit am Drücker, hätte sogar in Führung gehen können. Nach dem Wechsel trat Schweinfurt sehr souverän auf, hatte das nötige Glück und den zweifachen Torschützen Adam Jabiri.

Das FCM-Personal: Dennis Hoffmann steht nach seiner Gelb-Sperre wieder zur Verfügung. Olcay Kücük kam beim 2:1 Auswärtssieg in Heimstetten nach seiner Erkältung von der Bank. Beide sind wieder Alternativen für die Startaufstellung. ZuZum Spielsystem, ob nun mit Dreier-Kette hinten, Dreier-Sturm vorne oder doch 4-4-2, hat FCM-Trainer Stephan Baierl noch nichts herausgelassen.

Rund ums Spiel: Es gibt keine strikte Fantrennung, aber verstärkte Einlasskontrollen. An der Abendkasse sind auch noch ausreichend Sitzplatzkarten verfügbar. Die jüngsten Kicker des TSV Dietmannsried begleiten die Mannschaften und das Schiedsrichtergespann als Eskortkids aufs Feld.

Das voraussichtliche Aufgebot des FC Memmingen (Rückennummer in Klammern):

Tor: Martin Gruber (1) – Abwehr: Philipp Boyer (4), Sebastian Schmeiser (5), Mario Jokic (2), Fabian Lutz (24) – Mittelfeld: Michael Heilg (30), Marco Schad (17), Stefan Heger (8) – Sturm: Nicholas Helmbrecht (7), Fatjon Celani (9), Furkan Kircicek (19).

Auswechselspieler: Georgios Manolakis (3), Ensar Skrijli (11), Marco Nickel (13), Jakob Gräser (15), Luca Sirch (16), Olcay Kücük (20), Natsuhiko Watanabe (21), Dennis Hoffmann (31), Fabio Zeche (22/Tor).

Schiedsrichter: Matthias Zacher (Nussdorf/Inn); Assistenten: Torsten Wenzlik (Velden), Assad Nouhoum (Oberweikertshofen).

(Foto: Olaf Schulze)

 

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