Lizenzierung: Neben allen Regionalligisten bewerben sich zehn Bayernligisten

Regionalliga Bewerbung 300Die Regionalliga-Saison geht auf die Zielgerade – die neue Runde wirft ihr Schatten voraus. Zunächst haben alle bisherigen Regionalligisten wie der FC Memmingen fristgemäß ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht. Jetzt ist die Frist für die Dritt- und Bayernligisten abgelaufen. Wie der Bayerische Fußballverband (BFV) mitteilt, haben die drei bayerischen Drittligisten und zehn Bayernliga-Vereine die Zulassung beantragt.

Beim TSV 1860 München und den Würzburger Kickers ist dies nur ein formaler Schritt, da keiner abstiegsgefährdet und somit nicht von einem Drittliga-Verbleib ausgegangen werden kann. Bei der SpVgg Unterhaching stellt sich dies nach den Mißerfolgswochen etwas anders dar. Aus der Bayernliga Süd hat der SV Pullach nicht gemeldet. In das Bewerbungsverfahren gehen aber Spitzenreiter Türkgücü Ataspor München, der TSV Rain, SSV Jahn Regensburg II, die DJK Vilzing, der Allgäuer Vertreter TSV Kottern und TSV Dachau. Aus der Bayernliga Nord sind dies die DJK Gebenbach, TSV Aubstadt, TSV Großbardorf und SV Seligenporten.

„Dass zehn Bayernligisten ihre Heimat in unserer Spitzenliga sehen, zeigt einmal mehr: die Voraussetzungen stimmen! Die Liga ist auch für klassische Amateurklubs wirtschaftlich machbar und deshalb eine attraktive Adresse", sagt Jürgen Faltenbacher, Vorsitzender der BFV-Zulassungskommission und BFV-Schatzmeister, zu den Bewerbungen. Nun müssen neben der sportlichen Qualifikation auch die anderen Zulassungsvoraussetzungen des BFV erfüllt werden, um für die bayerische Amateur-Spitzenliga zugelassen zu werden. Dazu gehören Anforderungen ans Stadion, wie zum Beispiel Sicherheitsvorkehrungen, Gästeblock, eine Anzahl überdachter Tribünenplätze und Medienarbeitsbereiche. Der FCM hat in der Vergangenenheit wiederholt bemängelt, dass hier nicht überall mit gleichen Standards gemessen wird. Mitte Mai wird der BFV nach Prüfung der Unterlagen die Zulassungsbescheide an die Vereine verschicken.

In der Abstiegsregelung in dieser Saison könnte sich noch eine Besonderheit ergeben. Sollte der FC Ingolstadt aus der zweiten Liga absteigen, müsste die zweite Mannschaft die Regionalliga verlassen und würde als erster Absteiger gesetzt. So können sich aufgrund der aktuellen Situation die gefährdeten Regionalligisten Hoffnungen machen, dass es nur einen sportlichen Festabsteiger geben wird.

(Foto: BFV)

 

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