KICKER: Aufschwung jäh gebremst

Fuerth H04 Wegmann 300Der jüngste Aufschwung des FC Memmingen wurde wieder jäh gebremst. Nach dem kompletten Fehlstart mit vier Niederlagen gelangen mit dem Sieg gegen Eichstätt und dem Unentschieden in Aubstadt zwar erste Erfolgserlebnisse, durch die 0:1 Heimniederlage gegen Überraschungs-Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth II sind die Allgäuer aber nun sogar Schlusslicht. „Das ist sehr bitter, nachdem wir eigentlich im Aufschwung waren. Zumindest ein Punkt gegen Fürth wäre verdient gewesen“, war Trainer Uwe Wegmann (im Bild) über die entscheidende schwache Viertelstunde nach der Pause enttäuscht.

Es fehlte auch dieses Mal nicht viel, aber das Entscheidende, um Zählbares zu holen. In Panik verfällt in Memmingen aber niemand. Vereinsboss Armin Buchmann blickt auf die kommenden Wochen, wenn es nun gegen die Mannschaften geht, die es (bis auf Schweinfurt) im Abstiegskampf zu schlagen gilt: „Nach der Vorrunde wissen wir, wo wir stehen“. Personell nachgelegt wird auch nach den Abgängen der gerade erst verpflichteten Chaka Ngu’Ewodo (SC Olching) und Gianluca Ippolito (1. FC Sonthofen) nicht mehr. Bei der Zusammenstellung des Kaders war der FCM schon an die obere Grenze des finanziell Machbaren gegangen. Die Luft wird trotz aller Bemühungen von Jahr zu Jahr dünner, in der Regionalliga an der Schwelle zum Profifußball mitzuhalten.

Die Hoffnungen ruhen in Memmingen deshalb darauf, dass sich wie schon in der Krisensaison vor zwei Jahren vor allem die Eigengewächse schneller entwickeln und ihren Beitrag leisten können. Wegmann bleibt selbst nach außen hin ein ruhender Pol: „Ich bin guter Dinge, dass wir die nötigen Punkte holen“.

(KICKER-Sportmagazin vom 19.08.19 - Foto: Olaf Schulze)

 

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