Möglichst schnell das Schlusslicht abgeben

Nuernberg A02 Greisel 300Zum Abschluss der dritten englischen Woche in dieser Saison tritt der FC Memmingen nach dem Pokalsieg in Wasserburg (2:1) zum Regionalliga-Punktspiel beim SV Wacker Burghausen an. Ziel ist es am 8. Spieltag am Samstag ab 14 Uhr die „Rote Laterne“ des Schlusslichts wieder abzugeben. Dazu müsste Zählbares geholt werden.

Die Lage: Mit dem knappen 0:1 zuhause gegen Spitzenreiter Fürth II ist der FCM ganz ans Tabellenende gestürzt, obwohl auch hier die Leistung über weite Strecken passte. Die sportliche Ausbeute der vergangenen Wochen wäre eigentlich gar nicht so schlecht. In den letzten fünf Pflichtspielen gab es immerhin drei Siege (zwei im Pokal, einen in der Punkterunde) ein Unentschieden und eine Niederlage.

Der Gegner: Wacker Burghausen gilt bei vielen als Geheimfavorit, der vorne mit angreifen könnte, wenn die Topgesetzten patzen. Richtig rund läuft es für Cheftrainer Wolfgang Schellenberg aber trotz zehn bereits gesammelter Punkte und dem neunten Tabellenplatz noch nicht. Mit ein Grund sind frühe verletzungsbedingte Ausfälle. Im Pokal kam unter der Woche mit einer B-Elf mit 1:2 in Garchng das Aus. Der VfR Garching nahm damit Revanche für die Punktspiel-Niederlage wenige Tage zuvor an gleicher Stelle. Kurios: Es siegt jeweils die Mannschaft, die nach einem Platzverweis in Unterzahl spielte.

Die bisherigen Vergleiche: Meistens, nämlich neunmal, trennten sich beide Mannschaften Unentschieden. Memmingen hat fünf Siege auf dem Konto, Burghausen einschließlich eines Pokalerfolgs sieben. In der Wacker-Arena hat der FCM erst einmal gewonnen – das war 1988.

Das FCM-Personal: Marco Greisel  (im Bild) musste bei der „Regenschlacht“ in Wasserburg wegen eines Infekts passen. Ob er bis Samstag wieder bei Kräften ist, muss abgewartet werden. Die Verletzten Philipp Boyer und Marco Schad fallen weiter aus. Mario Jokic war beim Pokalsieg unter der Woche nicht nur wegen seines Kopfballtreffers einer der auffälligsten Akteure, er könnte auch im Punktspiel wieder in die Startelf rücken. Der erst 18-jährige Ikenna Ezeala, in Wasserburg eingewechselt, hat eine Berufung in den Nachwuchs-Förderkader des Bayerischen Fußballverbandes (Jahrgang 2001) erhalten. Am 15. und 16. September steht ein Lehrgang in der Sportschule Oberhaching samt einem Testspiel an. Ezeala hat wie der auf Abruf nominierte Tobias Schmölz die Vorbereitung des Regionalliga-Kaders mitgemacht und gilt als Perspektivspieler.

Der Pokal: Für das Achtelfinale im BFV-Toto-Pokal ist dem FC Memmingen der Regionalliga-Kontrahent FV Illertissen zugelost worden. Damit kommt es zu einer Neuauflage des Saisoneröffnungsspiels, nur dieses Mal mit Heimrecht für Memmingen. Geplanter Spieltermin ist 3. oder 4. September, wobei diese Termine für den FCM logistisch schwierig sind und eine Verlegung in eine der Folgewochen angestrebt wird. Illertissen zog mit einem 2:1 beim Bayernligisten TSV Kottern, der FCM mit dem gleichen Ergebnis beim Bayernliga-Spitzenreiter TSV Wasserburg/Inn ins Achtelfinale ein. Beide Clubs waren bei der Auslosung dieses Mal in den Süd-Topf eingruppiert worden, wie auch der TSV Dachau und der Drittligist TSV 1860 München, die nun die andere Paarung in dieser Regional-Gruppe bestreiten.

Das voraussichtliche Aufgebot des FC Memmingen:

Tor: Martin Gruber – Abwehr: Luca Sirch, Mario Jokic, Arijanit Kelmendi, Lirim Kelmendi – Mittelfeld: Fadhel Morou, Olcay Kücük, Lukas Rietzler, Natsuhiko Watanabe – Angriff: Fatjon Celani, Marco Nickel.

Auswechselspieler: Marco Boyer, Ensar Skrijelj, David Remiger, Lukas Ender, Jakob Gräser, Ikenna Ezeala, Felix Thiel (Tor).

Verletzt/Krank: Philipp Boyer, Marco Greisel, Marco Schad.

Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut); Assistenten: Ilirjan Morina, Rico Spyra.

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(Foto:Olaf Schulze)

 

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