Im Heimspiel gegen Rain nachlegen

Bayreuth H03 Celani 300aEin „Sechs-Punkte-Spiel“ steht den Regionalliga-Kickern des FC Memmingen (FCM) ins Haus: Am morgigen Freitag, 30. August, empfängt das Team ab 19.30 Uhr das Schlusslicht TSV Rain am Lech. Die Vorzeichen deuten auf einen harten Kampf hin.

Die Lage: Durch den 2: 1-Auswärtssieg des FCM in Burghausen haben die Allgäuer ihrerseits die „Rote Laterne“ in der Regionalliga abgegeben und kletterten nach dem achten Spieltag auf Tabellenplatz 16 (sieben Punkte). Dafür rutschte der kommende Gegner Rain auf den 18. und letzten Rang ab (sechs Zähler). Nur ein Punkt trennt beide Teams. Bei einer Niederlage könnte Memmingen also wieder ans Ende der Rangliste abrutschen. Ein Sieg ist also Pflicht, um die nach wie vor angespannte Situation weiter zu verbessern. Doch auch der Gegner will sich so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone kämpfen. Der FCM scheint bereit, die Form stimmt: In den jüngsten sechs Spielen gab es vier Siege (zwei davon im Pokal), ein Remis und nur eine Niederlage.

Der Gegner: Nach drei Jahren Abstinenz stieg Rain in der vergangenen Saison auf und kehrte so in Deutschlands vierthöchste Spielklasse zurück. Schon vor zwei Jahren war der TSV nahe dran: Doch in der Relegation setzte sich nach zwei dramatischen Spielen der FCM durch und sicherte sich in letzter Sekunde den Klassenerhalt. Der Kader der Gäste ist gespickt mir ehemaligen Memmingern: In der Abwehr zählen René Schröder und Dominik Bobinger zu den Stammkräften, im Mittelfeld Maximilian Bär und Dominic Robinson. Die Mannschaft von Coach Alex Käs und des spielenden Co-Trainers Johannes Müller startete gut in die Saison: An den ersten drei Spieltagen gab es unter anderem Siege gegen die hoch gehandelten Teams aus Burghausen (1: 0) und Schweinfurt (3: 1). Doch in sechs Begegnungen im August (davon eine im Pokal) setzte es für die verletzungsgeplagten Schwaben sechs Niederlagen. Die jüngste zuhause gegen den VfR Garching (1: 3) konnte auch der nachverpflichtete Mittelfeld-Neuzugang Arif Ekin, der vom TSV 1860 München II gekommen war, trotz eines Freistoß-Treffers zum Einstand nicht verhindern.

Die bisherigen Vergleiche: 15-mal trafen beide Mannschaften seit 2002 aufeinander – in drei verschiedenen Spielklassen (Landes-, Bayern- und Regionalliga), im Pokal und zuletzt in der Regionalliga-Relegation der Saison 2017/2018. Damals setzten sich die Memminger nach zwei umkämpften Partien letztlich durch: Nach einer 2: 3-Auswärtsniederlage rissen die Maustädter das Ruder zuhause noch einmal herum und machten durch einen 2: 0-Erfolg den Klassenerhalt klar. Insgesamt siegte der FCM neunmal, Rain am Lech fünfmal. Eine Partie endete mit einem Unentschieden).

Das FCM-Personal: Weiter fehlen werden die Langzeitverletzten Marco Schad und Philipp Boyer. In Burghausen folgte zudem Stürmer Fatjon Celani seinen Kollegen ins Lazarett. Früh musste er wegen einer Schulterverletzung ausgewechselt werden. Eine genauere Untersuchung soll Auskunft über die Schwere der Verletzung geben. Für Celani kam Marco Nickel ins Spiel, der anschließend mit einem Tor und einer Vorlage glänzte – und Celani wohl auch gegen Rain ersetzen wird.

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(Von Jan-Mirco Linse - Memminger Zeitung vom 29.08.19 - Foto: Olaf Schulze)

 

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