Zweiter Test findet in Ulm statt

Pfullendorf FS 03 Baierl 300Nach einem ordentlichen Auftritt beim österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau (0:1) ist auch der zweite Testspielgegner des FC Memmingen ein echter Gradmesser. Am Samstag (13 Uhr) wird beim württembergischen Regionalligisten SSV Ulm 1846 gespielt. Dort gibt es ein Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern, allen voran Sportdirektor Stephan Baierl (im Bild), der vergangene Saison noch den FCM trainierte. Im Sommer wechselte Michael Heilig von Memmingen nach Ulm, hat hier auf seiner Abwehrposition ordentlich Konkurrenz, kam bislang nur im Pokal und einmal kurz in einem Punktspiel zum Einsatz. Die anderen Ex-Memminger Vinko Sapina und Burak Coban gehören dagegen zum Stammpersonal.

Ulm hat in der Liga 31 Punkte auf dem Konto. Der Zug nach oben ist abgefahren, nach unten sollte nicht viel anbrennen. In der Winterpause wurden drei Spieler abgegeben. Der kirgisische Nationalstürmer Vitalij Lux kickt künftig drei Klassen tiefer bei Türkspor Neu-Ulm, Spatzen-Kultspieler David Braig und Aaron Viventi wechselten beide zu den Stuttgarter Kickers. Vom Drittligisten KFC Uerdingen wurde Tobias Rühle verpflichtet. Aus Belgien kehrt Adrian Beck von Union Saint Gilloise nach Ulm zurück. Schon fünf Vorbereitungsspiele liegen hinter dem SSV: Nach den Tests gegen die Drittligisten FC Bayern München II (1:1) und SG Sonnenhof Großaspach (1:3) folgten Siege gegen Bayern-Regionalligist Türkgücü München (3:1), den TSV Berg (7:1) und die SpVgg Dorfmerkingen (7:2).

FCM-Trainer Esad Kahric wird in Ulm erneut seinen kompletten Kader einsetzen. In Lustenau fehlte von den fünf Neuzugängen lediglich Vladimir Rankovic, der etwas muskuläre Probleme hatte und sich auf eine Laufeinheit beschränkte. Erfreulich: Nach seiner schweren Armverletzung wurde der Japaner Natsuhiko Watanabe im Dienstagstraining wieder gesichtet.

(Archivfoto: Olaf Schulze)

 

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