In Bayern bleiben Fußballspiele untersagt

arena tribuene leere sitze 800 400In der letzten Kabinettssitzung der bayerischen Staatsregierung vor der Sommerpause war Fußball offenbar kein Thema. Das bedeutet für die Amateurfußball: Es gibt keine Lockerungen in der Corona-Krise, es ändert sich erst einmal nichts und es bleibt bei den aktuellen Regelungen. Lediglich Mannschaftstraining ist erlaubt, Testspiele sind weiterhin nicht möglich und einen Termin, wann wieder Pflichtspiele vor Zuschauern ausgetragen werden können, gibt es auch nicht. Die Verlängerung des Infektionsschutzgesetzes mit den Kontaktbeschränkungen bis einschließlich 16. August heißt konkret: Vor diesem Tag gibt wird es vermutlich keine neue Regelung und damit vor 17. August keine Testspiele geben. Der Start von Pflicht- und Pokalspielen mit Zuschauern ist nicht absehbar und erfolgt nach einem nach wie vor gültigen BFV-Beschluss erst nach vier Wochen Vorlauf – das heißt nicht vor 16. September. Und auch dieser Termin bleibt ungewiss. Damit sind die Pläne des Bayerischen Fußballverbandes, Anfang September den Spielbetrieb fortzusetzen, Makulatur – außer es tut doch noch was kurzfristig auf politischer Linie, was aber kaum zu erwarten ist. Vereine, die bereits wieder im Trainingsbetrieb sind oder wie der FC Memmingen in Kürze starten wollen, hängen weiter in der Luft. Die Frage ist, ob aufgrund der fehlenden Planungssicherheit der nicht unerhebliche finanzielle Aufwand möglicherweise über Monate betrieben werden kann oder soll. Schließlich ist nicht abzusehen, ob und wann wieder gespielt werden kann. Der FCM-Vorsitzende Armin Buchmann bezifferte die Kosten für eine Trainingswoche beim FCM kürzlich auf rund 10.000 Euro und betonte, dass die Spieler-/Trainer-Verträge so gestaltet wurden, dass die Zahlungen erst ab gesichertem Trainings- und Spielbeginn geleistet werden. Archivfoto (C) Olaf Schulze

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