Beschränkungen bleiben: Amateurfußball weiter auf Eis

arena tribuene leere sitze 800 400Die Corona-Maßnahmen und Beschränkungen sind von der Staatsregierung in Bayern bis 18. September verlängert worden. Im Klartext bedeutet dies: Es bleibt wie es aktuell ist, außer dass wohl Ausstellungen und Messen wieder erlaubt werden.

Für den bayerischen Amateurfußball (und auch alle Sportarten außer den drei Fußball-Bundesligen) bedeutet das: Spiele mit Wettkampfcharakter bleiben im Freistaat verboten, Zuschauer sind selbst bei Testspielen nicht erlaubt - im Gegensatz zu anderen Bundesländern.

Eine Perspektive, wann oder überhaupt einigermaßen regulärer Sportbetrieb möglich ist, gibt es nicht. Die Führung des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) berät am Dienstagabend und will die Ergebnisse der Sitzung  den Vereinen und der Öffentlichkeit am Mittwoch mitteilen. Wenn der Ball noch rollen soll, bleibt eigentlich nur der Klageweg, der offenbar jetzt vom BFV erwägt wird, weil die Verhältnismäßigkeit nicht mehr stimmt.

Ansonsten wurde der mögliche Fall, dass erst im Frühjahr wieder gespielt werden kann, vom BFV ja schon geregelt. Der Zusatz-Wettbewerb Liga-Pokal würde entfallen und im Jahr 2021 wird nur die Restsaison der Punktspiele der Rund 2019/2020 (-2021) zu Ende gebracht.

Was wichtig ist, um nicht noch mehr Geld bei den Vereinen Nerven und unnötigen Aufwand bei den ehrenamtlichen Kräften zu verbrennen: Eine klare Ansage! Wie schon öfter formuliert: "Wenn schon keiner sagen kann, wann wieder was geht, muss endlich gesagt werden, bis wann sicher nichts geht". Dann können entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Es gibt in Bayern schon etliche Vereine, die den Trainingsbetrieb wieder eingestellt haben. 

Bericht von FUPA dazu

 

 

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