Pascal Maier: „Weniger doof anstellen und Vollgas geben"

Schalding H03 Maier 300Pascal Maier unternimmt seinen zweiten Anlauf beim Fußball-Club Memmingen. Nach zweieinhalb Jahren beim württembergischen Oberligisten FV Ravensburg ist der mittlerweile 23-jährige im Sommer zu dem Verein zurückgekehrt, für den er zwischen 2017 und 2018 bereits 50 Einsätze absolviert hat. Gut die Hälfte davon in der Regionalliga, zum Stammpersonal gehörte er damals noch nicht. Was sich nun aber ändern soll.

"Ich habe mich damals in Memmingen schon wohlgefühlt und wollte den Schritt in der Regionalliga nochmal wagen“, sieht sich Maier auf einem guten Weg, obwohl ihn ein Außenbandriss gleich zu Saisonbeginn verletzungsbedingt zurückwarf. Da ist er FCM-Physiotherapeut Ugur Eren dankbar, der ihn deutlich schneller zurück auf den Platz gebracht hat, als die ursprünglich angenommene Zwangspause von sechs Wochen: „Ich bin froh, dass alles hält“. Auch wenn bei Training und Spiel meterweise Tape-Verband zum Stabilisieren des Fußes verbraucht wird.

Beim Heimsieg gegen Schalding/Heining hat sich der Maier, erstmals in dieser Runde in der Startelf, vor einer Woche voll ausgepowert. Unter der Woche in Unterhaching gelang ihm ein später Treffer zum 2:4, der die Begegnung noch einmal hätte kippen lassen können, wenn Hasan Akcakaya und Nico Fundel in den Schlussminuten nicht ans Gebälk, sondern gegen den Favoriten auch ins Netz getroffen hätten. Verspielt wurde es aber schon durch den 0:4-Rückstand in der ersten Halbzeit: „Da hatten wir Angst und haben Fehler gemacht“. Fehler, die Zug um Zug weniger werden sollen, „weil manchmal stellen wir uns zu doof an. Aber die Cleverness kommt auch noch“.

Möglichst schon im Freitag-Heimspiel (19.30 Uhr) gegen den TSV 1860 Rosenheim, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. „Mutiger sein, nicht verstecken, dann klappt es wieder“, ist sich Maier sicher, auch wenn etliche Akteure wie Baysal, Dausch, Gebhart oder Wohnlich auf der Ausfallliste stehen.„Ich bin froh, dass wir so viele sind“, spricht der Angreifer den relativ großen Gesamtkader an aus dem geschöpft werden kann.

So mancher Konkurrent kommt bereits auf dem Zahnfleisch daher und stöhnt unter der Dauerbelastung. Spiele in der Dauerschleife im Drei-Vier-Tage –Rhythmus. Das bleibt noch bis September so „Klar ist das anstrengend und man merkt es in den Beinen. Mal kannst du länger laufen, mal nicht“, ist es für Maier gegen Rosenheim ist es „sehr, sehr wichtig“ über volle 90 Minuten Vollgas zu geben. Und ein paar Tage später steht schon die nächste Aufgabe an. Am Dienstag (17.45 Uhr) geht es in der 2. Hauptrunde des BFV-Toto-Pokals zu Türkspor Augsburg, das sich gerade an die Bayernliga-Spitze geschossen hat.

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Foto (C) Siegfried Rebhan

 

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