FCM gastiert zur Flutlicht-Premiere in Aschaffenburg

Schweinfurt H02 Remiger Brugger 300Wem geht am Freitagabend ein Licht auf? Der Viktoria Aschaffenburg auf jeden Fall, denn im Regionalliga-Heimspiel gegen den FC Memmingen wird erstmals unter Flutlicht im altehrwürdigen Stadion „Am Schönbusch“ gespielt. 30 Jahre hat der Verein darauf gewartet. Jetzt stehen die bis zu 32 Meter hohen Masten. 800.000 Euro hat die Stadt samt einer neuen Videowall, die noch kommen sollen, in die Anlage investiert. Aschaffenburg erhofft sich durch Abendspiele einen besseren Zuschauerzuspruch und mehr Atmosphäre. In Memmingen gibt es diese positiven Erfahrungen seit dem Arena-Neubau im Jahr 2007 bereits. Sportlich wird sich Aschaffenburg die Flutlichtpremiere nicht verpatzten lassen wollen. In der Tabelle liegen beide Team auf den Plätzen 11 und 12 beieinander.

Die Lage: Mit dem Überraschungssieg gegen Schweinfurt unter Woche liegt der FC Memmingen von der Punkteausbeute her im Soll, wobei die Energieleistung beim 1:0 auf schwerem Boden viel Kraft gekostet hat. Aber auch Aschaffenburg war im Einsatz und holte ein 0:0 Unentschieden beim VfB Eichstätt, womit Viktoria-Trainer Holger Seitz durchaus zufrieden war, zumal zuvor zuhause gegen Eltersdorf (1:4) und in Heimstetten (0:4) klar verloren worden war.

Der Gegner: Generell werden in Aschaffenburg kleinere Brötchen gebacken als in der Corona-Abbruchssaison. Hier ging Aschaffenburg als „Vorrunden-Erster“ durchs Ziel, musste nach den „Play-Offs“ aber den Meistertitel und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga dem FC Schweinfurt überlassen. Trotz Stadionausbau ist angesichts der großen Konkurrenz der Aufstieg kein ernsthaftes Thema. Angesichts des Personals sollte sich die Viktoria aber wohl schon eher in Richtung vordere, denn untere Tabellenhälfte orientieren können.

Bisherige Vergleiche: Weil Aschaffenburg lange als bayerischer Verein im hessischen Fußball unterwegs war, gab es seit der sportlichen Rückkehr 2021 in den Freistaat noch nicht so viele Aufeinandertreffen. Bei den vier FCM-Siegen und zwei Aschaffenburger Erfolgen ging es meist knapp her. Zudem stehen drei Unentschieden in der Statistik.

Das FCM-Personal: Hier gibt es wenig Neues. Baysal, Gebhart, Kilic, Maier, Maxhuni und Wohnlich stehen weiter auf der Offensiv-Ausfallliste. Nachdem es mit dem angestammten Innenverteidiger Timo Hirschle vorne gut geklappt hat, dürfte er wieder eine Option als Mittelstürmer sein, genauso wie hinten die von FCM-Trainer Esad Kahric zuletzt favorisierte Abwehr-Dreierkette.

Das voraussichtliche FCM-Aufgebot:

Tor: Mustafa Özhitay – Abwehr: Jakob Gräser, Yannick Scholz, Nicolai Brugger - Mittelfeld: Oktay Leyla, David Mihajlovic, Gabriel Galinec, Nico Fundel, David Remiger - Angrifft: Martin Dausch, Timo Hirschle.

Bank: Hasan Akcakaya, Thilo Wilke, Dennis Picknik, Matthias Moser, Arjon Kryeziu, Tobias Schmölz, Maximilian Beinhofer (Tor).

Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (TSV Scheßlitz/Oberfranken); Assistenten: Martin Götz, Christoph Stühler.

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Foto (C) Siegfried Rebhan

 

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