Aus Liebe zum FCM: Comeback von Martin Gruber

Gruber Martin 300Über 200 Regionalliga-Spiele hat Martin Gruber für den FC Memmingen bereits absolviert. Im Sommer ist der 31-jährige im besten Fußball-Torwart-Alter abgetreten – jetzt feiert er sein Comeback und soll bereits am Freitag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellendritten SV Wacker Burghausen wieder zwischen den Viertliga-Pfosten stehen.

Obwohl der FCM fünf Torleute für seine beiden Herrenmannschaften im Kader hat, entwickelte sich die Situation innerhalb weniger Tage dramatisch. Stammkeeper Mustafa Özhitay fällt mit einem Kreuzbandriss monatelang aus. Die Nummer zwei Maximilian Beinhofer hat sich nach seinem ersten Einsatz in Aubstadt auch verletzt und kann am Freitag mit Sicherheit nicht spielen. U21-Torhüter Felix Wieder ist gesperrt. Von den beiden Verbliebenen steht Robin Baumberger auf der Meldeliste für die Regionalliga, der junge Christoph Wassermann nicht.

Wenn alle Formalitäten rechtzeitig klappen, steht Gruber ab Freitag auch wieder auf dieser Liste und am Abend gegen Burghausen auf dem Platz. Davon geht der Sportliche Leiter Thomas Reinhardt aus. Nach Grubers Zusage am Mittwochabend muss alles schnell gehen, mit der vorgeschriebenen sportmedizinischen Untersuchung, entsprechenden Belehrungen, Formularen. „Aus Liebe zum FC Memmingen hilft er uns“, ist Reinhardt zum einen froh, einen Mann dieser Qualität in der Hinterhand zu haben und überaus dankbar, dass sich der erfahrene Schlussmann in dieser Notlage auch überreden ließ, noch einmal anzugreifen. Ausgeholfen hat er am vergangenen Samstag bereits beim Landesliga-Heimsieg der U21 gegen Geretsried und hat maßgeblichen Anteil, dass der 1:0 Erfolg über die Bühne gebracht wurde. Die weitere Entwicklung dieser Woche war hier noch nicht abzusehen. Auch wenn Gruber sieben Monate keine Trainings- und Spielpraxis hatte, präsentierte er sich körperlich fit. Dem Verein war er als Torwart-Trainer im Nachwuchsbereich verbunden geblieben und ist somit auch gleich wieder spielberechtigt.

Gegen Burghausen wird er vermutlich schon gut beschäftigt werden, denn der Gegner hat gleich drei hochkarätige Stürmer in seinen Reihen: Der aus Wasserburg gekommene Robin Ungerath hat bereits 13 Mal eingenetzt, seine Sturmpartner Andrè Leipold und Christoph Maier trafen auch schon sieben beziehungsweise sechs mal. Nach einer kurzen Schwächephase landete Wacker zuletzt zwei souveräne Siege gegen Eichstätt und Eltersdorf. Damit wurden die Erwartungen im Umfeld wieder geweckt, vielleicht um den Titel mitzuspielen. „Da muss man die Kirche im Dorf lassen. Wir konkurrieren mit Profiteams wie Bayreuth oder Schweinfurt, die haben den doppelten oder dreifachen Etat im Vergleich zu Burghausen“, übt sich der Sportliche Leiter Karl-Heinz Fenk in Zurückhaltung. Ein harter Brocken für die Memminger werden die Gäste aber allemal.

Information: Eintrittskarten gibt es bis zum Anpfiff ausschließlich online über Allgäu-Ticket oder auch an der Esso-Tankstelle direkt am Stadion. Vor der Arena steht zwischen 15 und 19 Uhr ein Impfbus, in dem sich Interessenten unkompliziert und kostenlos gegen das Covid19-Virus impfen lassen können.

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