Volle Konzentration auf Doppel-Heimspieltag

Bayreuth H01 Hoffmann 300Nach dem Pokal-Aus unter der Woche im Halbfinale in Schweinfurt gilt die ganze Konzentration des FC Memmingen dem Abstiegskampf in der Regionalliga Bayern. Dabei heißt es beim Doppel-Heimspieltag am Freitag (19.30 Uhr) gegen die mitgefährdete SpVgg Oberfranken Bayreuth und kommenden Dienstag (19 Uhr) gegen den Tabellendritten 1. FC Nürnberg II zu punkten. Die Lage: Nach seinem punktspielfreien Wochenende liegt der FCM nach wie vor nur einen Punkt hinter dem SV Seligenporten, den es im Kampf um einen Relegationsplatz noch abzufangen gilt. Davor steht Bayreuth auf dem zweiten Relegationsrang, aktuell selbst mit drei Punkten Rückstand aufs rettende Ufer, aber doch gewissem Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen Für beide Seiten heißt es damit „verlieren verboten“. Der Gegner: Eine recht bewegte Saison liegt bislang hinter Bayreuth. Anfangs zum erweiterten Favoritenkreis gezählt, mischte die Mannschaft bis zum Herbst in der Spitzengruppe mit. Es folgte der Absturz mit acht Niederlagen hintereinander. Trainer Marc Reinhardt warf hin, Nachfolger Christian Stadler konnte die „Altstadt“ auch noch nicht aus dem Keller führen, wenngleich der Pokal in den vergangenen Wochen Auftrieb gab. Erst wurde die B-Elf des TSV 1860 München vor 7.000 Zuschauern aus dem Wettbewerb gekegelt, dann zwischendurch in der Punkterunde mit dem 1. FC Nürnberg II (2:0) ein weiteres Spitzenteam geputzt und schließlich mit einem 3:0 gegen 1860 Rosenheim der Einzug ins bayerische Pokalfinale geschafft. Hier geht es am 21. Mai im „Finale daheim“ gegen Memmingen-Bezwinger Schweinfurt um den Einzug die DFB-Pokal-Hauptrunde und ums große Geld.

Über kurz oder lang wird bei der Spielvereinigung auch nach Höheren geschielt. Das Stadion wurde von der Stadt modernisiert, eine Flutlichtanlage soll noch kommen und so das Umfeld bereitet werden, dass es über die vierte Liga hinausgehen kann. Doch zunächst muss die Klasse gehalten werden. Nicht mithelfen kann der Langzeitverletzte Anton Makarenko, dessen Ausfall weh tut. Kapitän Kristian Böhnlein scheint im Sommer vor dem Absprung zum TSV 1860 München zu stehen. Das FCM-Personal: Trainer Stephan Baierl hatte auch im Pokal fast alle zur Verfügung stehenden Stammkräfte aufgeboten, lediglich Torhüter Martin Gruber und zunächst der angeschlagene Muriz Salemovic pausierten. Sebastian Schmeiser musste in Schweinfurt zur Pause mit Rückenproblemen raus, sein Einsatz am Freitag ist fraglich. Die im Pokal beruflich verhinderten Fabian Krogler und Marco Schad stehen wieder zur Verfügung. Der zu Ostern krankgemeldete Amar Cekic will zum Wochenende hin wieder ins Training einsteigen. Das Hinspiel: Nach der Trennung von Stephan Anderl gelang Interimstrainer Bernd Kunze zu seinem Einstand am 3. Oktober ein 1:0 Auswärtsieg in Bayreuth. Marco Schad hatte in der 70. Minute getroffen. Das voraussichtliche Aufgebot des FC Memmingen:
Tor: Martin Gruber – Abwehr: Philipp Boyer, Michael Heilig, Sebastian Schmeiser (David Anzenhofer), Tim Buchmann – Mittelfeld: Furkan Kiricek, Stefan Heger, Dennis Hoffmann, Burak Coban – Angriff: Jannik Rochelt, Muriz Salemovic (Jamey Hayse).
Auswechselbank: Pascal Maier, Fabian Krogler, Lukas Rietzler, Marco Schad, Fabian Lutz, Achim Speiser, Fabio Zeche (Tor). Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger (Erding); Assistenten: Pantelis Gitopoulos, Nico Keiser.

(Archivfoto: Olaf Schulze - Szene aus dem Heimspiel in der letzten Saison mit Dennis Hoffmann)

 

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