U21: Landesliga-Derby am Samstag gegen Sonthofen

Marcus EderAm Samstag (14 Uhr) erwartet die U21-Mannschaft des FC Memmingen den Bayernliga-Absteiger FC Sonthofen zum Duell des Tabellendritten beim Sechsten.

Nach zuletzt zwei überzeugenden Auftritten (9:0 gegen Heilbrunn und 3:2 beim FC Kempten) haben die Memminger Youngsters mächtig Selbstvertrauen getankt und wollen auch gegen den Favoriten aus dem Oberallgäu nicht leer ausgehen. Der kam selbst zuletzt nicht über ein 2:2 gegen den SV Mering hinaus und verspielte dabei eine 2:0-Führung. Mit nun 17 Zählern rutschte der FCS auf Platz drei zurück und will im Derby verlorenen Boden wieder gutmachen.

Anders der FCM, der mit einem Erfolg mit Sonthofen nach Punkten gleichziehen könnte. Wir - die FCM-Medienabteilung -  haben uns mit FCM-Trainer Marcus Eder (im Bild) unterhalten, wie das bisherige Saisonfazit ausfällt und einen Blick auf das Derby am Samstag gegen Sonthofen geworfen.

Wie ist Dein Co-Trainer Stefan Heger und Du mit dem Team und auch einzelnen Spielern im bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Marcus Eder: Gerade die letzten Spiele haben gezeigt, dass die Jungs im einzelnen und somit die gesamte Mannschaft aufgrund von individuellen Formschwankungen doch sehr unterschiedliche Spiele und auch Halbzeiten abliefern. Wenn man hier die erste Hälfte in Kempten mit der zweiten vergleicht, wird dies sehr deutlich. Dass das Spiel zum Ende hinaus so knapp war, lag daran, dass wir Kempten dazu eingeladen haben.

Seht ihr einen positiven Entwicklungsprozess?

Marcus Eder: Nach dem sehr schlechten Spiel gegen Illertissen ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, was auch im Training deutlich erkennbar ist.  Wir sehen derzeit eine lernwillige Mannschaft, in der sich der  einzelne Spieler weiter entwickeln möchte. Positiv ist auch, dass das Team nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine zusammen wächst.

Das heißt, es werden noch mehrere gute Partien wie gegen Heilbrunn oder Neuburg folgen?

Marcus Eder: Schön wäre es, aber wir dürfen nicht vergessen, dass es eine sehr junge Mannschaft ist und es immer wieder zu derartigen Schwankungen kommen kann. Wichtig ist, dass die Jungs an sich weiter arbeiten und unbedingt den nächsten Schritt machen wollen. Nicht nur im Spiel, sondern auch im Training. Absolut gallig sind, den nächsten Schritt zu machen. Bei einem geht das schneller, der andere braucht bisschen länger.

Am Wochenende kommt nun mit Sonthofen der große Meisterschaftsfavorit

Marcus Eder: Auch in diesem Spiel wollen wir unsere DNA auf den Platz bringen. Wir werden uns nicht hinten reinstellen, dafür ist Sonthofen zu stark und wird eventuelle Passivität ausnutzen. Wir müssen mutig sein! Schaffen wir es unsere Fehler zu minimieren, ist durchaus was drin.

(Foto: Olaf Schulze)

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