Landesliga: SSV Niedersonthofen – FC Memmingen U21 1:2

Wichtiger Sieg für unsere U21-Mannschaft in der Landesliga. Beim Abstiegskonkurrenten SSV Niedersonthofen haben die Jungs von Trainer Selcuk Sen dank eines Last-Minute-Treffers mit 2:1 (1:0) gewonnen und zunächst die direkten Abstiegsplätze verlassen.

Das junge Memminger Team zeigte über die beinahe gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung und ließ sich vom abwartend spielenden Gastgeber kaum locken. Aber sie nutzten ihre zahlreichen und guten Möglichkeiten zu wenig, um schon frühzeitig klar vorn zu sein. „Insbesondere in den sieben, acht Minuten vor der Pause hätten wir deutlich führen müssen“, ärgerte sich der Coach ein wenig, durfte sich aber zumindest über die verdiente Führung durch Flemming Schug kurz vor der Pause freuen.

Nach dem Wechsel agierte der FCM II zunächst zu passiv, nach einer Stunde übernahm er dann wieder das Kommando. Erneut wurden zwei große Chancen auf die Vorentscheidung vergeben, auch war bei einem Pfostentreffer ein wenig Pech dabei. Durch eine Standardsituation kam der Aufsteiger zum schmeichelhaften Ausgleich durch Dennis Picknik in der 74. Minute. Memmingen zeigte sich aber kaum beeindruckt, zeigte in der Schlussphase viel Leidenschaft und wurde belohnt: Nach einem Eckball brachte erneut Flemming Schug den Ball in der Nachspielzeit über die Linie und sicherte seinem Team den vom Zeitpunkt her glücklichen, aber völlig verdienten Erfolg. Trainer Sen zeigte sich stolz, „es war eine absolute Charakterleistung der gesamten Mannschaft“.

SSV Niedersonthofen: L. Frasch – Lechner (71. Abend), S. Frasch, Kiesel, Kreuzer (76. Linder), Mayer, Durach (62. Gebhart), Picknik, Perner (90.+2 Maderholz), Bayrhof, Tröber.

FC Memmingen U21: Unger – Gerhardt, Schug, Geiger, Keckeisen (81. Nergiz), Henkel (68. Vosteen), Kroh, Reichert, Jarsch (88. Göppel), Bergmann, Bajramovic.

Tore: 0:1 (39.) Schug, 1:1 (74.) Picknik, 1:2 (90.+3) Schug. – Schiedsrichter: Günebakan (München). – Gelbe Karten: Bayrhof, Linder / Unger, Kroh, Schug. – Zuschauer: 150.

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Foto (C) Dominik Fiebig

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