
„Es waren eher verlorene Punkte als ein gewonnener Punkt“, lautete das enttäuschte Fazit von Trainer Bernd Maier nach dem 1:1 (0:1) Unentschieden der U21-Fußballer des FC Memmingen im Landesliga-Heimspiel gegen den TSV Aindling, „wir müssen aus solchen Spielen mehr Profit schlagen und einfach drei Punkte holen“.
Bevor die Gäste den ersten gefährlichen und gleich erfolgreichen Angriff führten, klingelte Memmingen allein schon dreimal am Aluminium an und hätte deutlich vorlegen können, eigentlich sogar müssen. Kenan Bajramovic (5. Minute) und Linus Jarsch (10.) trafen nur den Pfosten, Moritz Henkel die Querlatte (21.).
Was einen Vollblutstürmer auszeichnet, bewies Aindlings Laurin Völlmerk nach einer halben Stunde. Nach einem Konter bugsierte er den Ball zur überraschenden Gäste-Führung über die Linie – es war sein siebter Saisontreffer. Der 21-jährige steht schon im Fokus höherklassiger Vereine und wurde auch in Memmingen von Spähern unter die Lupe genommen. Völlmerk fiel anschließend erst wieder in den Schlussminuten richtig auf, als beide Mannschaften mit offenem Visier auf Sieg spielten.
Zuvor hatten die Memminger nach einer Stunde in einer eigenen Drangperiode durch Fabian Kroh zum 1:1 ausgleichen können. In der Schlussphase musste der FCM noch eine Zehn-Minuten-Zeitstrafe von Laurenz Freisinger überstehen und hatte Glück, dass der Aindlinger David Burghart auch nur den Pfosten traf.
FC Memmingen U21: Frick – Neubrand, Jarsch, Gerhardt, Freisinger, Mijatovic, Seitz (46. Lang), Bareis, Bajramovic, Kroh (83. Japaur), Henkel (70. Nergiz).
TSV Aindling: Schmidt – Stoll, Menhart, Burghart, Ruppenstein, Schöttl, Woltmann (46. Wagner), Müller (84. Gießer), Neziri, Völlmerk, Kugler (69. Gastl) (88. Thang).
Tore: 0:1 (31.) Völlmerk, 1:1 (60.) Kroh. – Schiedsrichter: Dolderer (Bernried). Gelbe Karten: Bareis / Ruppenstein, Menhart. – Zuschauer: 75.



















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Fotos (C) Siegfried Rebhan