
Ein Sieg, drei Unentschieden. Der FC Memmingen (9. Platz / 31 Punkte) ist nach der Winterpause in der Regionalliga noch ungeschlagen und will seine Serie auch im Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen die SpVgg Hankofen-Hailing (18. / 14 Punkte) fortsetzen. Bei den Punkteteilungen in Illertissen (2:2), bei Bayern München (2:2) und gegen Aschaffenburg (0:0) hätte mehr rausspringen können, beim 2:1 gegen Aubstadt am Ende auch weniger. „Wir sind gemacht für enge Spiele, aber auch voll im Plan“, sagt FCM-Trainer Matthias Günes, wichtig sei es, „immer irgendwie zu punkten.“
Gegner Hankofen ziert das Tabellenende, hat mit 54 Gegentreffern die schlechteste Abwehr der Liga und ist nach der Winterpause noch ohne Sieg. Die Niederbayern stehen mit dem Rücken zur Wand, weiß auch der junge Trainer Tobias Beck: „Wir wollen in Memmingen drei Punkte holen, egal wie“. Was der FCM verhindern will. „Wir haben nach dem Winter gut reingefunden und wollen unten wegbleiben“, geht Günes aber auch nicht davon aus, dass es gegen Hankofen ein Selbstläufer wird. Er verweist auf das Spiel gegen Aschaffenburg. Gegen den Vorletzten war vor zwei Wochen trotz klarer Überlegenheit nur eine Nullnummer drin.
Beim kränkelnden Abwehrchef David Bauer könnte es am Samstagnachmittag nicht gehen. Der 31-jährige ist zwar hinten drin eine Bank und vorne mit Kopfbällen gefährlich, aber Günes setzt bei einem möglichen Ausfall auf sein großes Kollektiv. Auch die erneute Verletzung von Lukas Rietzler konnte wieder kompensiert werden. Vom Memminger Kapitän gibt es die Kunde, dass er in zwei Wochen wieder zur Verfügung stehen will.
Gute Nachrichten gibt es auch in Sachen Flutlicht, das in der vierten Liga deutschlandweit verpflichtend ist. Eine aufwändige Messung hat ergeben, dass die seit 2007 bestehende Anlage in der Arena die geforderte Leistung von durchschnittlich 400 Lux weiter erreicht. Das aktuelle Protokoll wurde fristgerecht im Zulassungsverfahren an den Bayerischen Fußballverband nachgereicht, so dass der neuerlichen Regionalliga-Lizenz in Sachen Infrastruktur nichts im Wege stehen sollte. Sportlich ist der Aufsteiger ohnehin auf gutem Weg, sich wieder zu qualifizieren.
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Fotos (C) Hannah Brenner, Siegfried Rebhan, Olaf Schulze