
Im dritten Regionalliga-Auswärtsspiel in Folge muss der FC Memmingen am Samstag (14 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth antreten. Nach zwei Niederlagen in Folge will die Mannschaft von Trainer Matthias Günes wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren: „Dabei müssen wir defensiv wieder stabiler stehen“. Zuletzt wurden zu viele Gegentreffer kassiert, in Bayreuth und Buchbach jeweils drei.
Die Lage: Nach wie vor beträgt der Abstand Memminger auf die Relegationsplätze zehn Punkte. Der komfortable Vorstand soll aber nicht verspielt werden. Acht Spieltage sind noch zu absolvieren.
Der Gegner: Die SpVgg Greuther Fürth schwebt in doppelter Abstiegsgefahr. Zum einen steht die Mannschaft nur dank des besseren Torverhältnisses auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz vor dem TSV Schwaben Augsburg, der allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen hat. Zum anderen müsste die U23 der Fürther nach den Regulararien die Regionalliga verlassen, wenn die Profis aus der zweiten Bundesliga in die 3. Liga absteigen. Dann würde das U23-Team als erster Absteiger in die Bayernliga gesetzt, egal welche Platzierung es einnimmt. Wegen der angespannten Lage wurde vor drei Wochen nach der Niederlage im Kellerduell gegen Schwaben Augsburg die Notbremse gezogen und Roberto Hilbert auf dem Trainerposten durch den Ex-Bundesliga-Spieler und bisherigen U15-Trainer Christian Fiedler ersetzt. Unter dem neuen Mann gelang ein 3:0 Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth, dem eine 0:2 Niederlage im „kleinen“ Lokalderby gegen den Spitzenreiter 1. FC Nürnberg II folgte.
Der Spielort: Lediglich die Risikospiele und Flutlicht-Abendspiele trägt die Fürther Reserve im Profi-Stadion aus. Ansonsten wird in Burgfarrnbach gespielt. Die betrifft auch die Partie am Samstag gegen Memmingen. Die Verhältnisse in im Sportzentrum „Auf der Tulpe“ im Fürther Ortsteil wurden in den vergangenen Jahren von den anderen Clubs oft als wenig Regionalliga-würdig kritisiert. Im vergangenen Jahr wurde zumindest das Spielfeld saniert.
Das Hinspiel: Das 1:1 im September war eines der mittlerweile 13 Unentschieden der Memminger. Torhüter Dominik Dewein verhinderte mit einem gehaltenen Elfmeter das mögliche 1:2.
Das FCM-Personal: Kapitän Lukas Rietzler absolvierte nach seiner neuerlichen Verletzungspause in Bayreuth (1:3) zumindest wieder einen Kurzeinsatz. Wegen muskulären Problemen mussten die Außenverteidiger Maximilian Dolinski und Rufus Roth passen. Auch bei Philipp Kirsamer ging noch nichts. Trainer Günes hofft, dass es am Samstag bei dem einen oder anderen wieder geht.
Das nächste Heimspiel: Am 18. April kommt der Aufstiegsaspirant Würzburger Kickers. Die Partie wurde vom ursprünglichen Freitagstermin auf Samstag (14 Uhr) verlegt. Karten sind im Vorverkauf und online erhältlich. Infos unter www.fc-memmingen.de/tickets.
Das voraussichtliche Aufgebot des FC Memmingen:
Tor: Dominik Dewein – Abwehr: Marcello Barbera (Maximilian Dolinski), Jakob Gräser, David Bauer, Kim Paschek (Rufus Roth) – Mittelfeld: Luis Vetter, Fabian Lutz, Timo Schmidt, Pascal Maier – Angriff: Constantin Kresin, David Günes.
Bank: Noah Hill, David Remiger, Michael Bergmann, Luan Fusaro, Kevin Haug, Lukas Rietzler, Felix Unger (Tor).
Schiedsrichter: Marcel Krauß (FC Fladungen/Unterfranken); Assistenten: David Kern (DJK Wülfershausen), Daniel Reich (SV Heubach).
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Fotos (C) Hannah Brenner