Regionalliga: Im Dienstag-Nachholspiel den Deckel draufmachen

Die Nachholbegegnung am Dienstagabend (19 Uhr) könnte für den FC Memmingen (13. Platz / 35 Punkte) das wichtigste Spiel der laufenden Regionalliga-Saison werden. Wenn es mit einem Heimsieg gegen den TSV Schwaben Augsburg (16. Platz / 28 Punkte) klappt, hätte der Aufsteiger nicht nur einen Konkurrenten auf Abstand gehalten, sonder den Klassenerhalt sogar vorzeitig geschafft. Der Vorsprung von aktuell sieben Punkten würde für die Teams hinter den Memmingern auf nicht mehr einholbare zehn Zähler anwachsen. Bei einer Niederlage könnte es in den restlichen drei Partien aber noch einmal enger und für den FCM ungewollt spannend werden.

Auf eine Zitterpartie bis zum Ende will es im Memminger Lager niemand ankommen lassen, deshalb sollen gegen die „Schwabenritter“ alle Energiereserven mobilisiert werden. Die Saison und die „englischen Wochen“ haben aber Spuren hinterlassen. Beim 0:1 am Freitagabend gegen den SV Wacker Burghausen hat es zusätzlich Maximilian Dolinski (muskuläre Probleme), Pascal Maier (Platzwunde und dickes Auge) und Marcello Barbera (Knie verdreht) erwischt.

Die Belastung ist aber bei allen Vereinen groß. Schwaben Augsburg spielt fast schon in Dauerschleife zweimal die Woche. Hier will sich Ex-FCA-Profi und Spielertrainer Matthias Ostrzolek mit dem Klassenerhalt verabschieden. Er übernimmt in der nächsten Spielzeit den Trainerposten in Burghausen. Nach 1:0-Siegen über seinen künftigen Arbeitgeber und Eichstätt setzte es zuletzt im Stadtderby gegen den FC Augsburg II (1:2) und die SpVgg Ansbach (1:3) zwei Niederlagen.

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