Regionalliga: Saisonstart beim Aufsteiger TSV Landsberg

Der FC Memmingen startet am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel beim Neuling TSV Landsberg in die Regionalliga-Saison 2026/2027. Die Begegnung wird um 18.30 Uhr im Landsberger Sportzentrum am Hungerbachweg ausgetragen, wohin der TSV nach dem Aufstieg zurückkehrt, weil der 3C-Sportpark nicht regionalliga-tauglich ist. FCM-Trainer Matthias Günes hat vor dem Auftakt in Sachen Aufstellung noch einiges zu grübeln.

Die Lage: Der FC Memmingen peilt nach dem vorzeitigen Klassenerhalt und Rang 12 in der Tabelle in der vergangenen Spielzeit heuer eine möglichst unbeschwerte Runde an. Am Ende soll möglichst eine noch bessere Platzierung herausspringen. Landsberg spielt zum ersten Mal in Bayerns Fußball-Oberhaus, will die Euphorie nutzen und die Liga halten. Gegen den FCM hoffen die TSV-Macher auf eine vierstellige Zuschauerkulisse.

Der Gegner: Der TSV Landsberg ist als Bayernliga-Zweiter direkt aufgestiegen, weil Meister TSV 1860 München II der Sprung nach oben verwehrt blieb. Das Aufstiegsjahr verlief turbulent mit Trainerwechseln und Funktionärsrücktritten sowie dem Ausstieg des Hauptsponsors 3C zum Ende August. Die neue Führungsriege steuert ruhigeres Fahrwasser an und hat die Verbandsauflagen für die neue Liga erfüllen können. Für das vorgeschriebene Flutlicht gibt es eine einjährige Ausnahmegenehmigung. Sportlich hat der TSV einige Ex-Memminger in seinen Reihen, allen voran David Bauer. Der Innenverteidiger ist jetzt Sommer gewechselt. Dazu gesellen sich Lukas Bettrich, Fabian Kljucevic, Tiziano Mulas, Maximilian Seemüller und Furkan Kircicek, der wie auch Ünal Tosum (Türkgücü München) Drittliga-Erfahrung vorweisen kann. Respektabel war ein 3:2 Testspielsieg gegen den FV Illertissen, im Pokal kam Landsberg mit einem 3:0 in Aindling und einem 6:5 nach Elfmeterschießen in Schwabmünchen weiter.

Das FCM-Personal: Matthias Günes hat zum Saisonstart fast ein Luxusproblem und bei vollem Kader die Qual der Wahl, wen er in Landsberg auflaufen lässt. Fünf, sechs Akteure sind seiner Aussage nach gesetzt. Torhüter Dominik Dewein und der neue Abwehrchef Max Zeller dürften darunter sein. Bei den offenen Positionen gibt es jeweils gleich zwei, drei adäquate Besetzungsmöglichkeiten. So werden letzte Personalentscheidungen erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend getroffen.

Rund ums Spiel: Der Bayerische Fußballverband hat das Spiel in seiner Risikoskala unter „Gelb“ eingestuft, das heißt der Gästeblock wird mit eigenem Stadioneingang geöffnet. Eine strikte Fantrennung findet aber nicht statt. Der Memminger Anhang sollte den Parkplatz an der Rot-Kreuz-Straße ansteuern. Eintrittskarten gibt es an den Tageskassen und können auch online unter tsv1882.de/tickets erworben werden (Sitzplätze 14 Euro/10 Euro ermäßigt; Stehplätze 10 Euro/7 Euro ermäßigt).

Die ersten Heimspiele: Am 1. August empfängt der FC Memmingen die SpVgg Ansbach. Dafür und auch für weitere Begegnnungen sind Karten im Vorverkauf erhältlich. Für das Topduell am 14. August gegen den TSV 1860 München sind bereits mehr als 2.500 Karten abgesetzt. Tribünen-Sitzplätze und VIP-Karten sind bereits ausverkauft. Nachdem der Fanblock ebenfalls voll ist, können Sechzig-Fans Karten auch für den Stehplatzbereich I (Gegengerade) erwerben. Infos: www.fc-memmingen.de/tickets.

Schiedsrichter: Assad Nouhoum (SC Oberweikertshofen); Assistenten: Raffael Dauner (FC Phönix München), Magnus Gehrwald (JFG Straubinger Land).

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