Regionalliga: FC Memmingen will auswärts seine Hausaufgaben machen

Zwei richtungsweisende Spiele stehen nach Aussage von Trainer Matthias Günes für den FC Memmingen (12. Platz / 32 Punkte) in der Regionalliga Bayern an. Mit der Partie am Ostermontag (14 Uhr) bei der SpVgg Bayreuth (13. / 29 Punkte) und am Samstag darauf bei der SpVgg Greuther Fürth II (14. / 22 Punkte) geht es gegen Mannschaften, die hinter den Memmingern in der Tabelle rangierten. Wenn gepunktet wird, könnte der Aufsteiger sein passables Polster zur Abstiegszone halten oder gar ausbauen. „Wir müssen einfach unsere Hausaufgaben machen“, will Günes den Klassenerhalt so schnell wie möglich eintüten.

Montags-Gegner Bayreuth steht nach zwei Niederlagen gegen Kellerteams wieder mehr unter Druck, könnte bei einem Heimsieg wiederum mit dem FCM gleichziehen. Die Spielvereinigung hat turbulente Monate hinter sich. Die Schuldenlast aus der Drittliga-Saison 2022/2023 sorgt nach wie vor für eine große finanzielle Belastung. Im Winter verließen sechs Spieler den Verein, vier Neue wurden geholt. Für die nächste Saison ist bereits das Ende vom Profifußball und die Rückkehr zu Amateurstrukturen angekündigt. Gleichwohl will die „Altstadt“ aber weiter eine gute Rolle in der Regionalliga spielen.

Gegenüber der ersten Niederlage nach der Winterpause in Buchbach (2:3) wird sich personell nicht viel ändern. Rufus Roth könnte in die Abwehr zurückkehren, auf der anderen Außenverteidiger-Position ist dagegen Maximilian Dolinski angeschlagen. Bei Kapitän Lukas Rietzler und Stürmer Philipp Kirsamer kommt nach ihren Verletzungen ein Einsatz in Bayreuth voraussichtlich noch zu früh.

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Fotos (C) Siegfried Rebhan (Szenen vom 1:1 Unentschieden im Hinspiel im September)

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